Das Wissenschaftsministerium startete vor wenigen Wochen einen neuen Prozess, der in eine Hochschulstrategie 2040 münden soll: Unter breiter Einbindung aller wesentlichen Player und relevanten Stakeholder soll dazu und dabei eine gemeinsame Vision entwickelt werden. Vor diesem Hintergrund veranstaltete das Zentrum für österreichisches und europäisches Hochschulrecht sowie Hochschulgovernance (ZHR) am 28. Jänner 2026 eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema „Hochschulstrategie 2040: Einheitshochschule vs. differenziertes Hochschulsystem?“.
Nach der Eröffnung durch Univ.-Prof. Dr. Klaus Poier, Leiter des ZHR, diskutierten Mag.aSabine Koch, MSc, Abteilungsleiterin der Abteilung I/1 – Universitäts- bzw. Hochschulplanung, BMFWF, Univ.-Prof. Dkfm. Dr. Attila Pausits, Leiter des Departments für Hochschulforschung, Universität für Weiterbildung Krems, Dr. Peter Riedler, Rektor der Universität Graz, und FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Heimo Sandtner, Akademischer Leiter und Rektor der Hochschule Campus Wien, unter der Moderation von Mag.a Alice Senarclens de Grancy, MSc, Die Presse, vor mehr als 200 Teilnehmer:innen die Gretchenfrage „Wie viel Einheit und wie viel Differenzierung sind notwendig und sinnvoll?“ durchaus kontrovers: Während ein Teil der Diskutant:innen die Vorzüge der Differenzierung und Gefahren der Vereinheitlichung hervorstrich, plädierte der andere Teil für die Vereinheitlichung – insbesondere für ein einheitliches Hochschulgesetz. In diesem Zusammenhang galt nicht zuletzt der Frage nach dem Recht, an Fachhochschulen zu promovieren, und dem Anspruch an die Qualität von Wissenschaft besondere Aufmerksamkeit.
UniTUBE-Link: uniTUBE | Universität Graz